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iTunes 9: Das Synchronisieren

02/06/2011

iTunes 9 bringt auch hinsichtlich der Synchronisierung seiner iPods mehrere Neuerungen. Zum einen soll die Funktion „intelligenter“ geworden sein, zum Anderen gibt es viele weitere kleine und große Verbesserungen, zum Beispiel das Menü für die Apps. Aber alles der Reihe nach. Übrigens zeige ich dies hier für einen iPod touch 2G mit 8 GB, allerdings sollte es keine allzu großen Unterschiede zu den restlichen iPods und iPhones geben.

Die Übersicht

Die Übersicht ist das erste Fenster, das man angezeigt bekommt, wenn man in der iTunes Seitenleiste auf einen beliebigen iPod klickt. Dieses Menü blieb größtenteils unverändert. Neu hinzu kam die Möglichkeit, das Backup des iPods mit einem Kennwort zu verschlüsseln. Hierzu einfach beim entsprechenden Punkt einen Haken setzen und auf „Kennwort ändern“ klicken. Ansonsten sieht man hier wie gehabt unter iPod den Namen des iPods, den man beliebig wählen kann, die gesamte Kapazität, die installierte Version des iPhone OS und die Seriennummer. Unter Version kann man noch immer lesen, wann iTunes das nächste mal nach einem Softwareupdate sucht, außerdem besteht hier die Möglichkeit, sofort nach einem Update zu suchen, wenn man zum Beispiel weiß, dass eine neue Version erschienen ist. Außerdem lässt sich der iPod hier wiederherstellen, eine nützliche Funktion, falls Fehler auftreten.

Programme

Die größte Überarbeitung wurde dem Punkt „Programme“ spendiert. Hier kam endlich eine Funktion zum Sortieren seiner Apps hinzu. Diese wurde auch noch richtig gut umgesetzt. Am oberen Teil des Bildschirms sitzt die übliche Schaltfläche, ob Apps überhaupt mit diesem Gerät synchronisiert werden sollen. Nimmt man den Haken hier raus, werden alle Apps auf dem Gerät gelöscht. Daneben findet sich ein Suchfenster wieder, mit welchem man schnell und einfach die Apps, die man löschen oder hinzufügen will, finden kann. Darunter gibt es eine Listenansicht aller Apps, die auf dem PC bzw. Mac gespeichert sind. Will man nun ein Programm auf den iPod touch kopieren, hat man zwei Möglichkeiten:

  1. entweder man setzt einen Haken vor das weiße Kästchen, das sich vor dem App befindet, oder
  2. man zieht das App einfach von links auf einen Homescreen im Fenster rechts daneben.

Will man eine App löschen, muss man nur den Haken wieder entfernen oder man fährt mit der Maus über eine App, wo sogleich das X zum löschen des Apps erscheint. Außerdem kann man ganze Homescreens verschieben, indem man sie rechts in der Seitenleiste an die gewünschte Stelle zieht.

Will man einzelne Apps umsortieren, einfach mit der Maus darauf klicken, die Maustaste gedrückt halten und auf eine beliebige Stelle im Homescreen ziehen. Fährt man in diesem Zustand mit der Maus über einen anderen Homescreen, wird dieser sogleich geöffnet, um das Programm darin zu platzieren. Mit dieser Methode lassen sich auch mehrere Apps verschieben, man muss einfach mit gedrückter cmd- bzw. strg (in Windows) Taste mehrere Apps hintereinander anklicken. Diese werden unter dem Mauszeiger zu einer Art Stapel zusammengefasst. Diesen Stapel zieht man an die gewünschte Stelle, lässt die Maustaste los und die Apps befinden sich am Ziel. Sobald man fertig ist, klickt man auf „Anwenden“ bzw. „Synchronisieren“. Wenige Sekunden später sollten die Änderungen auf das Gerät kopiert sein.

Musik

Die Musikabteilung des Synchronisationsprozesses hat ganz schön dazu gelernt. So lassen sich jetzt auch Titel nach Interpreten und Genres sowie die Genius Mixe synchronisieren. Im obersten Auswahlbereich lässt sich das Übliche wählen: Ob Musik überhaupt synchronisiert werden soll, und was davon. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. die ganze Mediathek zu synchronisieren, was zwar schön wäre, aber bei einem Speicherplatz von 8 GB nicht unbedingt drin ist. Also wählt man meist die zweite Methode, nämlich
  2. die in den unteren Fenstern ausgewählten Wiedergabelisten (und Genius Mixe), Interpreten und Genres zu synchronisieren.

Für sehr große Mediatheken steht bei den Interpreten ein Suchmenü zur Verfügung, um schnell zu den gewünschten Interpreten zu kommen.

Ärgerlich ist für mich nach wie vor, dass man noch immer nicht nach Alben auswählen kann. Denn was macht man, wenn man von einem Interpreten nicht alle Alben auf seinem iPod haben will bzw. zu wenig Platz hat? Hier hätte Apple vor jedem Interpreten einen kleinen Pfeil setzen können, der die Liste der Alben für den entsprechenden Interpreten zeigt. Hakt man den Interpreten an, würden alle Alben angehakt, will man nur ein paar Alben davon, könnte man sie einzeln auswählen.

Filme

Beim Filmmenü wurde die Ansicht verändert. Alles in allem bleibt die Funktionalität aber gleich. Erst klickt man auf „Filme Synchronisieren“, dann kann man unter Automatisch Einbeziehen zum Beispiel alle Filme wählen, damit man nicht jeden Film einzeln anklicken muss. Darunter finden sich die Cover der einzelnen Filme mit den Kästchen zum anhaken, den Namen der Filme und der Laufzeit. Hat man Wiedergabelisten aus Filmen erstellt, lassen sich mithilfe des darunterliegenden Menüs auch diese Synchronisieren. Alle wichtigen Funktionen sind da, alle einfach zu finden. Also schlichtweg perfekt.

Fernsehsendungen

Dieses Menü funktioniert ähnlich wie das der Filme. Erst den Haken bei „Fernsehsendungen synchronisieren“, dann bei Automatisch einbeziehen zum Beispiel „alle ungesehenen“ Folgen von „ausgewählten bzw. allen Fernsehsendungen“. Doch das manuelle Menü ist interessanter. Hier sind in Listenform alle Fernsehsendungen der Mediathek aufgeführt. Klickt man auf das weiße Kästchen bei einer Fernsehsendung, wird diese mit allen Folgen (je nach Wahl bei automatisch einbeziehen) synchronisiert. Klickt man allerdings auf den Namen der Sendung, erscheinen rechts im Fenster alle Folgen der Serie. So kann man auch nur seine Lieblingsfolgen auswählen, um den Speicherplatz seines iPods optimal nutzen zu können. Des weiteren lassen sich auch hier Wiedergabelisten, die Fernsehsendungen enthalten synchronisieren.

Podcasts

Das Podcastmenü ist genauso aufgebaut wie das bei Fernsehsendungen: oben die Auswahl zum „Automatisch einbeziehen“, unten wiederum die Podcasts der Mediathek in Listenform. Wie gehabt öffnet sich mit einem Klick darauf die Episodenübersicht, um nur einzelne Folgen von Podcasts zu synchronisieren.

iTunes U

iTunes U ist nochmal dasselbe. Hier wird ebenso wie bei den Fernsehsendungen und Podcasts ausgewählt. Allerdings ist diese Methode, Fernsehsendungen und Podcasts sowie iTunes U Inhalte auszuwählen wirklich praktisch, also warum sollte Apple hier zig unterschiedliche Menüs entwerfen?

Fotos

Das Menü zum Synchronisieren der Fotos ist ganz einfach gehalten. Zuerst wie immer der Haken, damit Fotos synchronisiert werden. Dann wählt man den Ordner, bzw. lässt sich auch die iPhoto Mediathek wählen, hierfür fehlte mir aber der Speicher. Wählt man den Ordner „Bilder“ werden die darin befindlichen iPhoto Mediatheken übrigens nicht synchronisiert. Darunter lässt sich noch wählen, ob alle Unterordner im gewählten Ordner synchronisiert werden sollen oder nur bestimmte. Auch Videoclips lassen sich hier synchronisieren. Das Menü ist zwar einfach, aber effektiv.

Infos

Unter „Infos“ versteht Apple Kontakte, Kalendereinträge, Lesezeichen in Safari, Notizen und die Mail Accounts aus dem in Mac OS X integriertem Mail Programm. Die Auswahl ist einfach und selbsterklärend. Für MobileMe Kunden bietet Apple an, diese Daten drahtlos zu synchronisieren. Das hat zum Beispiel dann einen Vorteil, wenn man auf dem Mac z. B. eine Nummer ins Adressbuch notiert und man diese dann unterwegs schnell auf dem iPhone braucht.

Fazit

Das teils erneuerte Menü zum synchronisieren seines iPods und iPhones ist besser als je zuvor. Die App Sortierung ist mehr als nur praktisch und kann vor allem auch bei neuen iPhones und iPods wichtig sein, da man eine viel bessere Übersicht hat, welche Apps nun synchronisiert werden. Die Menüs für Filme, Fernsehsendungen, Podcasts und iTunes U ähneln sich stark und sind allesamt sehr gut zu bedienen. Für Neueinsteiger, die zum ersten mal einen iPod synchronisieren, wirkt dieses Menü zugegeben etwas kompliziert, aber nach nur wenigen Minuten sollte man damit umgehen können. Außerdem hat man so immer alles synchron, egal von welchem iPod oder iPhone Daten produziert, der Mac ist durch dieses System immer up to date.

Hannes

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From → iTunes

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