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Mac OS X Tools

02/06/2011

Heute werfe ich mal einen Blick auf die meiner Meinung nach nützlichsten Tools für Ein- und Umsteiger, aber auch für hartgesottene Poweruser. Allesamt Freeware und sehr hilfreich werde ich eine Auswahl der für mich unverzichtbarsten Tools für Mac OS X treffen.


Adium

Bei Adium handelt es sich um einen Messenger Client. Doch nicht um irgendeinen: Es ist der beste. Dieses kleine Programm mit der typischen Ente als Icon beherrscht so ziemlich jeden Messenger, der auf dieser Erde bekannt ist. Und damit nicht genug: Er lässt sich fast bis ins unendliche erweitern. So lassen sich nicht nur zusätzliche Smiley-Pakete installieren sondern auch Plugins, die Funktionen hinzufügen. Selbst das Dock-Icon und das Statusleistensymbol sind nach Belieben veränderbar. Der einzige nennenswerte Messenger der fehlt ist Skype – dieser kann allerdings über ein Plugin nachgerüstet werden. Dieses Tool ist für jeden, der regelmäßig (verschiedene) Messenger nutzt unverzichtbar.

TunesArt

Eines meiner absoluten Favoriten ist das Tool TunesArt. Dieses kleine Programm legt das Bild des Covers des gerade von iTunes gespielten Songs auf dem Desktop ab. Fährt man mit der Maus über das Cover, werden Bedienelemente eingeblendet. Außerdem kann man direkt über das Cover eine Bewertung für den Song vergeben. In den Einstellungen lässt sich auch das Fensterlevel regeln. Hier kann es entweder fest auf dem Desktop verankert, als normales Fenster verwendet oder über allen anderen Fenstern anzeigt werden. Doch damit nicht genug: Es lassen sich Songtexte und Cover, falls nicht vorhanden, direkt aus dem Netz automatisch laden und bei entsprechender Einstellung direkt in iTunes abspeichern. Viel schöner kann man Musik mit iTunes nicht wiedergeben.

Dropbox

Ein wirklich geniales Tool, das so Manchem schon mal das Leben gerettet hat, ist die Dropbox. Das Programm ist zwar kostenlos, aufgrund der Identifizierung muss man sich allerdings beim Hersteller registrieren. Dieses Tool legt auf der Festplatte einen Ordner ab, der ständig mit seinem Dropbox-Space in der Wolke synchronisiert wird. Vergisst man nun z.B. eine Präsentation, die man aber in der Dropbox hat, kann man sie jederzeit wieder herunterladen. Will man jemand anderem eine Datei senden, die beispielsweise für eine Email zu groß ist, legt man sie einfach im Öffentlichen Ordner der Dropbox ab. Mittels eines Rechtsklicks kann man so einen Link für die Datei erhalten, über die der andere sie herunterladen kann. Noch besser: Die Dropbox gibts auch fürs iPhone! Über die kostenlose App Dropbox kann man seine Daten und wichtigen Dokumente immer und überall einsehen. Man kann sie sogar lokal auf dem iPhone speichern und so ohne Internetzugang einsehen. Selbst iWork-Dokumente lassen sich mit dieser kleinen App öffnen. Gerade durch die einfache Bedienung und den großen Nutzen wird dieses Tool zu einem Must-Have für alle Macnutzer. Man bekommt von der Dropbox 2 GB kostenlosen Speicher im Web zur Verfügung gestellt.

BetterTouchTool

Das BTT ist für alle unverzichtbar, die eine Magic Mouse besitzen. Durch dieses geschickt programmierte Tool lassen sich der Maus weitere Multitouchgesten beibringen. Nachdem ich etwas damit herumgespielt hatte war ich selbst beeindruckt von der Genauigkeit, mit der die Magic Mouse die Finger erkennt. Das BTT erlaubt alles von Klicks/Taps auf eine bestimmte Stelle der Maus bishin zu Drei- und Vierfingerklicks. Selbst ein „Touchpadmodus“ lässt sich bei Bedarf aktivieren, über den man die Maus wie ein Touchpad verwenden kann und den Finger nur noch über die Oberfläche der Maus gleiten lassen muss. Seit dem letzten Update scheint auch der Fehler behoben, durch den MacBooks manchmal nach längerer Nutzung des Programms einfroren, somit steht dem Eigenversuch nichts mehr im Wege. Außerdem lassen sich auch den Touchpads sämtlicher MacBooks neue Gesten beibringen.

smcFanControl

Zumindest für MacBooks manchmal empfehlenswert ist das Tool smcFanCrontrol. Durch dieses Programm lassen sich die Lüfter manuell regeln und bei Bedarf schneller schalten. Apple scheint die Lautstärke wichtiger als die Temperatur zu sein, sodass Macs manchmal so heiß werden, dass man sich wirklich Sorgen machen kann, dass seine Couch nicht gleich zu brennen beginnt. Wer keine Kühlungsunterlage für den Betrieb auf einem Sofa kaufen aber dennoch anstrengende Rechenarbeiten darauf ausführen möchte, ist mit diesem Tool richtig bedient.

OpenOffice.org

Die kostenlose Office-Suite schlechthin. So bietet OpenOffice nicht nur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware sondern auch Software zum Zeichnen und Verwalten von Datenbanken. Funktionsmäßig ist OpenOffice weit über iWork (wenn auch etwas komplizierter in der Bedienung) und reicht beinahe an Microsoft Office heran. Dass ein Freeware-Programm nicht mit einer vollwertigen, teuren Office Suite mithalten kann ist klar, aber mal ehrlich: Wie viele Funktionen von MS Office nutzt man wirklich? Wer einfach nur ab und zu einen Text schreiben möchte, einige private Tabellen anlegen und Präsentationen für kleinere Zuschauerkreise ist hier gut bedient. Auch eine Alternative bietet NeoOffice. Im Prinzip handelt es sich hierbei nur um eine für Mac OS X angepasste Version von OpenOffice, mir persönlich gefällt letzteres besser.

App Store Expense Monitor

Nicht unverzichtbar aber dennoch nützlich präsentiert sich dieses Tool. Es zeigt wie viel man in iTunes bereits für Apps ausgegeben hat. Aber erschreckt nicht gleich, wenn ihr die Zahl seht: App Store Expense Monitor nimmt die aktuellen Preise im Store, etwaige Aktionen, die in der Vergangenheit stattfanden, werden nicht angezeigt. So werden Apps, die inzwischen günstiger geworden sind, mit dem neuen Preis angezeigt, genauso wie Apps, die man kostenlos ergattern konnte, die aber inzwischen schon wieder etwas kosten. Dennoch eine nette Spielerei und interessante Ergebnisse … 😉

AppCleaner

In Mac OS X werden oft nicht sämtliche mit einer App verbundenen Dateien mitgelöscht. AppCleaner erledigt dies einfach und unkompliziert – einfach das Icon einer App in das AppCleaner Fenster ziehen und schon werden alle Dateien, die mit dieser App unmittelbar in Verbindung stehen zusammen mit der App gelöscht. Keine Angst, Dokumente oder Ähnliches werden nicht angerührt. Außerdem kann AppCleaner auch Dashboard Widgets und sämtliche Plugins im System sowie Bildschirmschoner restlos ausradieren. Für alle, die es lieber sauber haben ein Pflichtprogramm.

Coconut Battery

Fragt man sich als MacBook Besitzer nicht manchmal, wie es seinem Akku denn heute geht? Coconut Battery liefert die Antwort! Dieses Tool zeigt nicht nur die aktuelle Ladekapazität an, sondern auch die maximale Kapazität. Interessant ist hierbei, dass Apples Akkus anfangs immer etwas mehr Power als angegeben besitzen. Außerdem ein Must-have für alle, die denken mit ihrem Akku stimmt etwas nicht.

Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen Tools gemacht? Vermisst ihr in dieser Liste Tools, die ihr täglich verwendet? Vorschläge für neue, nützliche Freeware, die hier unerwähnt blieb, bitte per Email an hannes@Apfelwahn.de

Hannes

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From → Meinung

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