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Test: Daedalic Machinarium

02/06/2011

Bei all dem Trubel rund um die neuen iMacs, MacBooks und Mac Minis ging ein wichtiges Release fast verloren. Am 27. erscheint Machinarium, ein Click & Point Adventure, das durchaus Potential besitzt. Wer putzige Roboter und niedliche Animationen liebt, sollte hier unbedingt weiterlesen.

Übersicht

  • Kapitel I – Was ist Machinarium?
  • Kapitel II – Lieferumfang, Installation und Spielstart
  • Kapitel III – Faktor Niedlich
  • Kapitel IV – Grafik und Sound
  • Kapitel V – Die Level
  • Kapitel VI – Fazit

Machinarium

Kapitel I: Was ist Machinarium?

Bei Machinarium handelt es sich um das neueste Click & Point Adventure aus dem Hause Deadalic Entertainment. Es geht darum, als kleiner Roboter Josef eine bösartige Roboter-Bruderschaft, die den Turm des Bürgermeisters in der Stadtmitte in die Luft sprengen will, aufzuhalten und seine große Liebe zurückzugewinnen.

Das Hauptmenü

Kapitel II: Lieferumfang, Installation und Spielstart

Der Lieferumfang fällt für ein Videospiel sehr üppig aus:

  • Eine schöne Kartonverpackung
  • die übliche Verpackung aus Plastik
  • eine Audio-CD mit allen Titeln des Spiels
  • eine kurze aber gute Beschreibung
  • ein Poster
  • und die DVD mit dem Spiel (für PC und Mac)

Die Installation geht auf dem Mac gewohnt einfach von der Hand: DVD einlegen und das Logo des Spiels aus dem Fenster, das sich anschließend öffnet in einen beliebigen Ordner am Mac ziehen. Am PC wird es ebenfalls wie üblich ohne Probleme installiert.

Installationsfenster auf dem Mac

Der erste Spielstart verläuft ebenfalls einfach und problemlos. Ein Doppelklick auf das Icon und es geht los. Das Hauptmenü ist wirklich sehr einfach zu verstehen, da Anfangs nur ein einziger Button zu sehen ist, der sich „Neues Spiel“ nennt. Über seine Funktion lass ich euch raten. 😉 Am Mac lässt sich Machinarium auch direkt von der DVD ohne Kopie auf der Festplatte spielen.

Kapitel III: Faktor Niedlich

Wie selbst auf den allerbesten Screenshots interessanterweise kaum erkennbar ist dieses Spiel wirklich eines der niedlichsten Spiele des Jahrzehntes. Der kleine Roboter stopft alles mögliche in sich rein, was manchmal schon extrem witzige Szenen ergibt. Zum Beispiel einen Magneten, der sich dann an der Spielfigur festsaugt, oder eine Rolle Klopapier, die kurzerhand verspeist wird.

Josef beim schlürfen eines Seils

Hinzu kommen die Denkblasen der Roboter. So denkt Josef des öfteren, wie er von einer Spielfigur in der Nähe verprügelt wird oder wie er ihr eins auswischen könnte. Die Inhalte der Denkblasen sind einfach so passend gewählt, dass man hier öfters ins Schmunzeln gerät. Insgesamt wurde hier rundum sauber gearbeitet und gerade solche Auflockerungen machen dieses Spiel so unvergleichlich witzig und humorvoll.

Josef hat Angst vor großen, bösen Robotern …

Kapitel IV: Grafik und Sound

Die Grafik ist zwar simpel aber genial. So wird der Spielbildschirm von einem schwarzen Rahmen umhüllt, welcher bei darauf zeigender Maus als Menü fungiert. Die Level selbst sind allesamt handgezeichnet und sehen schlicht gut aus. Die Animationen sind putzig und könnten besser nicht sein. Der Sound macht richtig Laune und passt meist perfekt zur jeweiligen Spielsituation. Außerdem wird dieser nochmals auf einer externen Audio CD mitgeliefert, wodurch man die beruhigende Musik ganz in Ruhe auf dem iPod hören kann. Für diese geniale Grafik, die gelungenen Animationen, die Handgezeichneten Levels und der stimmungsvollen Musik erhält Machinarium die Bestwertung in dieser Kategorie.

Josef musste mal für kleine Roboter

Kapitel V: Die Level

Die Level wurden einfallsreich, witzig und ebenso knifflig gestaltet. Hier verfällt man man sowohl als Anfänger als auch als Meister des Genres schon manchmal ins Grübeln. Durch die Möglichkeit, den Roboter zu strecken erhöht sich der Schwierigkeitsgrad der 2D Levels noch weiter. Hat man keine Idee mehr wie es weiter gehen könnte, gibt der Entwickler hier wertvolle Hilfestellung. Im Menü rechts oben befinden sich zwei Symbole. Klickt man auf das linke, wird ein kurzer Tipp sichtbar.

Der Kurztipp ist nicht immer hilfreich

Ist dies noch immer zu wenig, hat man die Möglichkeit, die Komplettlösung des Levels frei zu schalten. Damit dies nicht zur Gewohnheit wird muss sich der Spieler vorher einem kleinem, lästigem aber nicht allzu schwerem Minispiel stellen. Gewinnt er dies, wird eine Seite mit der Komplettlösung sichtbar. Kann man sich nicht alle Schritte merken ist es ratsam, sich diese zu notieren, denn bei einem zweiten Klick auf das Symbol muss das Minispiel erneut gewonnen werden bevor die Lösung erneut sichtbar wird. So schafft jeder mit nur geringstem Frustlevel das gesamte Spiel und kann sich an der witzigen Story erfreuen.

Die Komplettlösung des Levels im Buchlook

Kapitel VI: Fazit

Ein durch und durch witziges Spiel. Wunderschöne Grafik und witzige Animationen machen es zu etwas ganz Besonderem. Der beruhigende Sound und die handgezeichneten Levels unterstreichen die Atmosphäre, wodurch dieses Spiel perfekt ist, um sich nach einem anstrengenden Tag zurückzulehnen und zu relaxen. Kurz gesagt handelt es sich hier um ein Spiel, bei dem alles richtig gemacht wurde. 10 von 10 Punkten und natürlich den Apfelwahn Redaktionstipp!

Einzelwertungen

  • Grafik – 10/10
  • Sound – 10/10
  • Leveldesign – 10/10
  • Frustfaktor: 9/10
  • Spaßfaktor: 9,5/10

Gute Arbeit Deadalic!

Webseite des Herstellers

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From → Games, Test

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